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In Beziehung

Oft sind unsere inneren Vorgänge verworren und “clashen” mit den Handlungen und Vorgängen im Außen. Die Handlungen oder die Haltung unseres Partners, unserer Partnerin ärgern oder verletzen uns und wir wünschten uns, sie würden sich endlich ändern. 

Wir möchten, dass sie aufhören, unsere Grenzen zu überschreiten, dass sie uns zuhören, uns verstehen und unseren Standpunkt respektieren. 

 

All das sind sehr valide und wichtige Wünsche und die Bedürfnisse dahinter wichtig und real.

 

Gleichzeitig haben wir in dieser Hinsicht nur wenig Handhabe. Verändern kann ich nur mich selbst und selbst das ist schon ein Prozess, der so einiges von mir fordert.

 

 Genau darin liegt aber auch die Chance und das Potential.

Wenn ich darauf warte, dass der/die andere sich ändert, warte ich

möglicherweise bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag - während ich längst die Gelegenheit hätte ergreifen können, herauszufinden, was ich denn in mir selbst begreifen und transformieren kann, meinen eigenen Weg des Wandels beginnend.

 

Wenn ich meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche verstehen und artikulieren kann; wenn ich beginne, mich selbst wertzuschätzen und wenn ich meine Grenzen spüren und wahren kann; wenn ich nicht zulasse, dass diese überschritten werden und wenn ich beginne, innerlich für mich selbst einzustehen - dann werde ich fast garantiert einen Wandel darin feststellen, wie meine Mitwelt auf mich resoniert und reagiert. Ich werde feststellen, dass mir meine Mitmenschen mit einer anderen Form von Respekt und Wertschätzung begegnen und dass ich eine größere innere Unabhängigkeit, Freiheit und Autonomie verspüre.

 

Dann bin ich nicht mehr darauf angewiesen, dass der/die andere sich verändert. Dann kann ich meinem Partner oder meiner Partnerin mit dem gleichen Respekt und der Wertschätzung begegnen und deren Freiheit und Autonomie erkennen und annehmen.

 

Ich löse mich aus der Abhängigkeit und Verworrenheit.


 

Dorthin liegt ein spannender Weg und Prozess der Selbsterfahrung und der Selbsterkenntnis. 

Ich lade dich ein, dich auf diesen Weg zu machen und begleite dich als tief empathisches Gegenüber. Und ich konfrontiere dich auch mit deinen Mustern, deinen Ausweichs- und Vermeidungsstrategien und bin für dich da und lasse nicht locker, wenn es brenzlich wird…

Ich freue mich auf dich und das Abenteuer dieser gemeinsamen Forschungsreise!

© 2021 by Anna Gwynnifer Parkinson. 

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