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Gestalttherapie

Grundlage der Gestalttherapie ist ein humanistischer Ansatz: der Mensch ist eine Ganzheit aus Erfahrungen aus geistigen, körperlichen und emotionalen Ebenen, in ein soziales Umfeld eingebunden, ausgestattet mit organismischer Selbstregulierung und kreativ in der Entwicklung von Anpassungs- und Selbsterhaltungsstrategien.


 

Aus dieser Grundannahme heraus entwickelt die Gestalttherapie kreative Selbsterfahrungsprozesse als Grundlage eines ganzheitlichen, persönlichen Veränderungs- und Entwicklungsweges.


 

"Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist. Nicht wenn jemand versucht, etwas zu werden, das er nicht ist" (Arnold Beisser)

Kontakt auf Augenhöhe, ich: dein Gegenüber und Resonanzraum

Wenn wir gemeinsam neue Wege erforschen und dir nicht mehr dienliche Strategien erkennen, können größere Handlungs- und Gestaltungs-Spielräume entstehen.

“Veränderung ergibt sich nicht aus einem Versuch des Individuums oder anderer Personen, seine Veränderung zu erzwingen, aber sie findet statt, wenn man sich die Zeit nimmt und die Mühe macht, zu sein, was man ist; und das heißt, sich voll und ganz auf sein gegenwärtiges Sein einzulassen.” (Arnold Beisser)

Der Veränderungsprozess entfaltet sich in der Gestalttherapie weder durch das Bemühen, sich zu verändern, noch in erster Linie auf Verstandesebene: sondern durch das Er- und Durchleben dessen, was im jeweiligen Moment in dir vorgeht, verstärkt durch die Gegenwart eines Gegenübers, dass dich ganz wahrnimmt und sich dir als Resonanzraum zur Verfügung stellt.

Daraus ergeben sich oft non-lineare Erkenntnisse, die dich mitunter selbst überraschen werden.


Wenn du die Wahrnehmung deiner eigenen Bedürfnisse schulst und verfeinerst und schrittweise erlernst, diese immer differenzierter, ungefilterter und authentischer in Kontakt zu bringen, wirst du gestärkt und gereift aus dem Prozess hervorgehen. 

Umgang mit belastenden Gefühlen lernen und, mit dem zu sein, was ist - uns in unserem So-Sein anzunehmen: das ist im Verständnis der Gestalttherapie der Schlüssel zum Wandel. 
Wenn du erkennst, dass deine Gefühle und dein Verhalten auf überlebenswichtigen Strategien basieren und entstehungsgeschichtlich Antworten auf bedrohliche Situationen waren, ohne die du es möglicherweise nicht geschafft hättest, dorthin zu kommen, wo du heute stehst, kannst du beginnen, dich mit größerer Selbstakzeptanz und Milde zu betrachten.

"Was ist, darf sein und was sein darf, kann sich verändern" 
(Werner Bock)

Ich möchte dich darin unterstützen, genau diese Strategien aufzuspüren und liebevoll zu dir zu nehmen, anstatt sie - sind sie doch ein Teil von dir - abzulehnen, und somit auch einen Teil von dir selbst.
 


In unseren Sitzungen darfst du die grundlegenden Fähigkeiten der Selbstwahrnehmung und des Kontaktes mit deiner Mitwelt erlernen und mehr Bewusstheit über dich selbst erlangen. Durch einen experimentellen Umgang mit den Hürden, die dich von deinem Selbstausdruck zurückhalten, können sich ganz neue Handlungsspielräume ergeben. 
 

© 2021 by Anna Gwynnifer Parkinson. 

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